Medientage im Schulhaus Berg
In den letzten Tagen drehte sich im Schulhaus Berg alles um ein Thema, das unseren Alltag immer stärker prägt: Medien. Die Medientage boten den Kindern spannende, lehrreiche und zugleich praxisnahe Einblicke in die digitale Welt.
Die Medienpädagoginnen aus Wittenbach besuchten uns an mehreren Tagen in Berg und arbeiteten mit den Klassen zu wichtigen Themen wie Datenschutz, bewusster Mediennutzung, Digitalpausen, Anwendungen und Hintergrundwissen. Die Kinder des Kindergartens bis zur 6. Klasse durften in dieser Woche intensiv eintauchen, Fragen stellen, diskutieren und Neues ausprobieren.
Ein absolutes Highlight der 3./4. Klasse war der Ausflug am Mittwoch ins Smartfeld St. Gallen. Dort wartete ein Roboter names «Thymio» auf die Kinder. Mit viel Neugier, Kreativität und Teamarbeit programmierten die Schülerinnen und Schüler den kleinen Roboter selbst. Befehle geben, Abläufe planen, Fehler korrigieren - spielerisch lernten die Kinder die Grundlagen des Programmierens kennen. Dabei wurde nicht nur logisch gedacht, sondern auch viel gelacht, ausprobiert und gestaunt.
Die Begeisterung war riesig. Innerhalb dieser drei intensiven Medientage konnten die Kinder ihr Wissen rund um Medien deutlich erweitern und wichtige Kompetenzen für die digitale Zukunft aufbauen. Gleichzeitig wurde ihnen bewusst, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien ist.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, insbesondere an die Medienpädagoginnen aus Wittenbach und das Team des Smartfelds St. Gallen, die diese Tage zu einem vollen Erfolg gemacht haben. Wir freuen uns sehr über das neue Wissen und die vielen Eindrücke! Vielleicht sieht man ja bald noch mehr kleine Programmiererinnen und Programmierer im Schulhaus Berg!
Text und Bilder: Gina Gantenbein, Klassenlehrperson
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Advent im Schulhaus
Im Advent war bei uns im Schulhaus einiges los. Es wurde gebastelt, gebacken, gesungen, gefrühstückt, zu Mittag gegessen oder einfach die besinnliche Zeit miteinander genossen.
Ausserdem begleitete uns durch die Adventszeit ein abwechslungsreicher Adventskalender, den die 5./6.-Klasse für alle vorbereitet hatten. Jeden Tag gab es Musik, Videos, eine Aufgabe und vieles mehr auf dem Bildschirm im Eingang zu entdecken.
Im Zyklus 1 (KG bis 2. Klasse) verbrachten wir zwei schöne Nachmittage zum Thema «Gemeinschaft». Als Einstieg durften wir eine weihnachtliche Geschichte hören. Danach gab es verschiedene Workshops zur Auswahl. Dabei wurde fleissig gefilzt, geschnitten, geklebt, gemalt, gekleistert und geglitzert. Die Produkte schmückten anschliessend während der ganzen Adventszeit das Schulhaus. Ausserdem wurden feine Guetzli gebacken, die wir gemeinsam als Abschluss der Nachmittage geniessen durften.
Es waren zwei gelungene Nachmittage, an denen neue Freundschaften geknüpft und bestehende gestärkt wurden. Ganz nach dem Motto: Zusammen ist es einfach schöner!
Das grosse Highlight waren jeweils die Montagmorgen, an denen sich alle Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse neben dem festlich geschmückten Christbaum versammelten und sich gemeinsam auf Weihnachten einstimmten. Dafür gestalteten jeweils eine oder zwei Klassen das Programm und bereiteten etwas Besonderes für die anderen vor. Wir durften viele schöne Weihnachtslieder von den 3./4.-Klass-Kindern hören und erfuhren von der 5./6. Klasse interessantes über Weihnachtsbräuche in anderen Ländern. Ausserdem führten die 1./2.-Klass-Kinder Theaterstücke auf und bereiteten ein spannendes Hör-Quiz mit adventlichen Geräuschen vor. Diese stimmungsvollen Treffen waren für alle eine schöne Gelegenheit Gemeinschaft zu erleben und die Vorfreude auf Weihnachten zu teilen.
Text und Bilder: Jil Hoffmann, Lehrperson
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Berg – Bummel
Am 7. November 2025 machten sich die beiden 3./4. Klassen von Frau Gantenbein und Frau Keller auf den Berg – Bummel, um das «Dihei» der Schülerinnen und Schüler kennen zu lernen. Es wurde aber nicht nur von Haus zu Haus marschiert, sondern auch gerätselt, genascht und gestaunt, denn die Briefkästen der Kinder wurden von den Eltern liebevoll und kreativ mit Rätseln, Spielen und Naschereien gefüllt. Zum Abschluss gab es im Pfaffennasenwald ein grosses Feuer und einen leckeren Grill – Zmittag, wobei sich alle wieder aufwärmen konnten. Wir freuen uns schon auf den nächsten Berg - Bummel.
Text und Bilder: G. Gantenbein & A.Keller
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Schweizer Erzählnacht an der Primarschule Berg
Am 14. November fand die 30. Schweizer Erzählnacht zum Thema ‘Zeitreisen’ statt. Mit jeweils über 700 Veranstaltungen schweizweit in jedem Jahr, gehört die Erzählnacht zu den grössten Kulturanlässen der Schweiz. Während dieses Abends tauchen Menschen jeglichen Alters ins jeweilige Thema ein und erleben die Kraft von Geschichten. Dieses Erlebnis soll lustvoll die Freude am Lesen vermitteln.
Auch die Primarschule Berg beteiligte sich wieder an diesem Anlass.
Beim Eindunkeln trafen die Kinder auf dem von Fakeln und Feuern erhellten Schulareal ein. Musik erschallte und mittelalterliche Gestalten begrüssten die versammelte Gesellschaft und forderten hier und da zu einem kleinen Tänzchen auf.
Es folgte die Vorstellung spannender Workshops, in denen man mittels einer Geschichte und einer Tätigkeit dazu in die Vergangenheit reisen konnte. So hatte man beispielsweise die Gelegenheit, in die Steinzeit, zu den Rittern, in die Eiszeit, in ein kaiserliches Schloss zur Zeit der Belle Epoche, in eine Schule von früher, zu den Anfängen der Buchdruckerei oder zu den Dinosauriern zu reisen oder sonst eine Zeitreise in die Vergangenheit zu unternehmen.
Anschliessend konnte man sich in Grossmutters Küche bei Griessköpfli, Vanille- oder Schokoladenpudding und Zwiebackguezli stärken, dazu gab es einen feinen Pfefferminztee, um sich zu wärmen oder einen Holunderblütensirup.
Nach der Pause ging die Zeitreise für alle in der Zukunft weiter. Futuristische Musik, eine farbige Lichtshow und leuchtende, grellbunte Personen empfingen die Teilnehmenden in der Turnhalle. Eine weitere Geschichte nahm uns mit in die Zukunft. Mit einer selbstgebastelten Zukunftsbrille machten sich die Kinder Gedanken darüber, was sie sich für die Zukunft wünschen, worauf sie sich freuen, wie sie sich die kommende Zeit vorstellen.
Bei einem gemeinsamen Abschluss am lodernden Feuer wurden diese Wünsche symbolisch mit dem Rauch des Feuers in der Welt verbreitet.
So schauen wir gerne auf den gelungenen Anlass zurück und freuen uns bereits aufs nächste Mal.
Text und Bilder: Anna-Katharina Osti
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Aufführungen Zirkus Pipistrello 12. und 13. September 2025 an der Primarschule Berg
Bereits liegt das Zirkusprojekt der Schule Berg in der Vergangenheit und der reguläre Schulalltag hat uns wieder. Vieles klingt nach, dieses Erlebnis wird uns alle noch lange begleiten. Die Woche fand ihren Höhepunkt in den beiden Vorstellungen am Freitag und Samstag. Vor gut gefüllten Zuschauerrängen zeigten die jungen Artistinnen und Artisten, was sie in den vergangenen Tagen gelernt und eingeübt hatten. Der tosende Applaus, das Scheinwerferlicht, die Manege, die Zirkusatmosphäre, all dies wird unseren Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben.
Am Anfang der neuen Schulwoche liessen wir das Erlebte noch einmal in Gedanken aufleben. Dazu lasse ich gerne die Kinder selbst zu Wort kommen:
Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an die Zirkuswoche zurückdenkst?
- Das kleine Wohnwagendorf auf dem Hartplatz, ich war so fasziniert davon, wie sie dort leben
- Der lustige Einstieg jeweils am Morgen im Zirkuszelt
- Die Kostüme
- Das ich am längsten beim Zeltabbau geholfen habe, als alle anderen Kinder schon weg waren
Worauf bist du stolz?
- Auf das, was wir als Kinder in 4 Tagen geschafft haben
- Darauf, dass wir uns alle voll eingesetzt haben
- Es war sehr anstrengend, ich hatte viel Muskelkater, aber ich konnte am Schluss mehrere Kunststücke erfolgreich vorzeigen
- Dass ich mich getraut habe, alleine zu sprechen
- Dass ich bei einer Schraube, die nicht geklappt hat, einen zweiten Versuch wagte, der dann gelang
- Dass ich viel ohne Hilfe schaffte am Schluss
Was hast du Neues gelernt oder erfahren?
- Ich habe gelernt, meine Ängste zu kontrollieren und habe vor 300 Leuten gesprochen
- Ich habe gelernt, was Teamarbeit ist
- Ich habe gelernt, dass man nicht aufgeben soll. Es lohnt sich, dranzubleiben, plötzlich kann man es!
- Ich habe gelernt, dass man (fast) alles schaffen kann, auch wenn es zuerst unmöglich aussieht
Mit diesem grossen Strauss an bunten Erinnerungen gingen wir bereichert in den Schulalltag zurück.
Die fröhliche Festwirtschaft am Freitag mit Essen vom Seeblick und einer Lehrerinnenbar der Mosterei Möhl wurden gut besucht. Bis in die späten Abendstunden genossen die jungen Artistinnen und Artisten mit ihren Familien und Freunden das gemütliche Zusammensein.
Ganz herzlichen Dank an die Familie Brandes vom Seeblick und die Mosterei Möhl für Ihre grosszügigen Spenden und Konditionen! Ebenfalls ein grosses Dankeschön der Feuerwehr für die Organisation des Parkplatzes und die Verkehrsregelung.
Nach der Aufführung am Samstag fand das Projekt mit dem gemeinsamen Abbau des Zirkuszeltes seinen Abschluss, hierbei halfen vom kleinen Geschwister im Vorschulalter bis zum Grosi viele fleissig mit, ganz herzlichen Dank!
Text: Anna-Katharina Osti
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Manege frei – unsere Zirkuswoche!
Schon am Montagmorgen herrschte auf dem Fussballrasen ein Gewusel wie in einem echten Zirkusdorf. Die grossen, schweren Arbeiten – Stangen aufrichten, Zeltbahnen spannen – übernahmen die erfahrenen Artisten. Aber ohne die vielen fleissigen Kinderhände wäre das Zelt niemals so schnell bereit gewesen: Bretter wurden geschleppt, Sitzauflagen angebracht, Vorhänge festgebunden – jeder half mit, und so wuchs das Zirkuszelt Stück für Stück in die Höhe. Als wir am Ende des Tages vor unserem eigenen Zirkuszelt standen, war die Vorfreude riesig: Jetzt konnte die Zirkuswoche beginnen!
Am Dienstag ging es dann richtig los: Die Artistinnen und Artisten empfingen uns mit einem kleinen Theaterstück – ein Vorgeschmack auf die Welt der Manege. Danach stellten sie uns all die spannenden Disziplinen vor: Musik, Jonglage, Schattentheater, Seiltanz, Zauberei, den Part der Direktorin oder des Direktors, Trapez, Clownerie, Tuchakrobatik und Akrobatik.
Die Kinder durften alles ausprobieren – mutig, neugierig, voller Energie. Jonglierbälle flogen, Tücher wirbelten, Balanceakte auf dem Seil und erste Schritte am Trapez liessen schon erahnen, welche Talente in unserer Schule schlummern. Am Ende des Vormittags wählte jedes Kind die Disziplin, die ihm am meisten Freude bereitete. So bildeten sich Gruppen, die von nun an fleissig für die beiden grossen Galavorstellungen am Freitagabend und Samstagnachmittag probten.
Schon nach diesen ersten Tagen war klar: Diese Woche wird unvergesslich – für die Kinder, für uns Lehrpersonen und für alle, die sich auf die zauberhafte Welt unseres Schulzirkus freuen!
Ein solches Projekt wäre ohne Unterstützung nicht möglich. Darum danken wir den grosszügigen Sponsoren vom Grümpeli und den Eltern ganz herzlich für ihre Mitarbeit und ihren Einsatz – sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Schule eine Woche lang zur Manege werden durfte.
Text und Bilder: Jil Hoffmann, Lehrperson
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Fliessende, sanfte Übergänge schaffen Sicherheit - Vom Kindergarten in die 1.Klasse
Der Wechsel vom Kindergarten in die erste Klasse ist für Kinder ein spannender Schritt. Damit dieser Übergang gelingt, braucht es neben Vorfreude auch Sicherheit, vertraute Rituale und gemeinsame Erlebnisse.
Im ersten Zyklus legen wir besonderen Wert auf diesen Übergang, damit die Kinder gestärkt und mit Freude ihren Eintritt in die erste Klasse erleben können.
Begegnungen, bei denen Kindergarten- und Schulkinder gemeinsame Erfahrungen sammeln sind wichtig. In den letzten Wochen vor den Sommerferien konnten die Kindergarten- und Schulkinder wöchentlich eine Lektion gemeinsam lernen & spielen. Die Kindergartenkinder lernten so bereits die neue Lehrperson kennen und die Schüler und Schülerinnen genossen die Spielphasen und das gemeinsame Tun.
Ebenfalls fand ein Lesenachmittag statt. Die Kinder der ersten und zweiten Klasse luden die Kindergartenkinder zu sich ein. Zusammen wurden Lesehöhlen gebaut, in denen es sich gemütlich vorlesen liess. Die Grossen durften ihre Lesekünste zeigen, während die Jüngeren gespannt lauschten.
Bereits während ihrer Kindergartenzeit bastelten die Kinder mit der schulischen Heilpädagogin eine Rechenkette, die ihnen später in der ersten Klasse hilft. Somit wir diese Kette zu einem vertrauten Übergangsobjekt und begleitet Sie beim ersten Zählen und Rechnen in der Schule.
Durch diese verschiedenen Aktivitäten wünschen wir uns einen fliessenden, einfacheren Einstieg für die Kinder. So wird der Schritt vom Kindergarten in die Schule nicht nur zu einem Neubeginn, sondern auch zu einem Weitergehen.
Text und Bilder: Sonja Näf, SHP
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Kunstprojekt beider Kindergärten
Im letzten Quartal vor den Sommerferien haben sich beide Kindergärten intensiv mit dem Thema Kunst auseinandergesetzt. An unseren drei «Diamanten-Morgen» pro Woche trafen wir uns jeweils in einem der Kindergärten und gestalteten gemeinsam einen Einstieg in den Tag. Den Auftakt machte die Auseinandersetzung mit den Grundfarben und dem Mischen von Farben. Die Kinder experimentierten mit verschiedenen Techniken und staunten darüber, wie viele neue Farbtöne durch einfaches Mischen entstehen können.
In den darauffolgenden Wochen stand jeweils ein bekannter Künstler oder eine bekannte Künstlerin im Fokus. Die Kinder erfuhren auf kindgerechte Weise mehr über das Leben und das Werk von Joan Miró, Friedensreich Hundertwasser, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Niki de Saint Phalle und Frida Kahlo. Wir betrachteten ausgewählte Werke, sprachen über typische Merkmale ihres Stils und liessen uns von deren Farben, Formen und Ausdruckskraft inspirieren. Dabei entstanden nicht nur einzelne Bilder, sondern auch Gemeinschaftswerke, Collagen, Skulpturen und fantasievolle Objekte. Besonders schön war zu beobachten, mit wie viel Stolz und Selbstbewusstsein die Kinder ihre eigenen Ideen einbrachten und weiterentwickelten.
Auch unsere Kindergartenreise passte zum Thema: Sie führte uns ins Forum Würth Rorschach, wo wir an einer kindgerechten Führung teilnahmen und einen praktischen Workshop rund um Joan Miró besuchten. Die Begegnung mit echter Kunst in einem Museum beeindruckte viele Kinder und eröffnete ihnen neue Perspektiven.
Der krönenden Abschluss bildete unsere Kunstausstellung für die Eltern, die am 2. Juli stattfand. Der Stolz der Kinder war deutlich spürbar, als sie allen ihre Kunstwerke präsentieren durften. Der Erlös aus dem Verkauf der Kinderkunstwerke fliesst direkt in unser nächstes gemeinsames Abenteuer: unser Zirkusprojekt, dass vom 8.-13. September stattfinden wird. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre grosszügige Unterstützung! Der Fokus lag für uns nicht auf dem Erzielen von möglichst hohen Einnahmen, sondern darauf, dass die Kinder sich mit dem Projekt identifizieren und den gesamten Entstehungsprozess aktiv mitgestalten. Dies fördert das Verständnis dafür, dass es wichtig ist, sich aktiv an Projekten zu beteiligen, anstatt nur das Endergebnis zu konsumieren. Wir blicken mit grosser Freude auf diese intensive, farbenfrohe und kreative Zeit zurück.
Text und Bilder: Jil Hoffmann, Klassenlehrperson
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Lesen macht Laune – Büchertausch vor den SommerferienKurz vor dem Start in die Sommerferien hiess es bei uns wieder: Bücher bringen, Bücher stöbern, Bücher tauschen! Für jedes abgegebene Buch gab es einen Bücherbon, mit dem man sich im Gegenzug ein neues spannendes, lustiges oder vielleicht auch geheimnisvolles Buch aussuchen konnte. Und weil Stöbern durstig und hungrig macht, warteten auf alle fleissigen Bücher-Tauscher:innen ein erfrischendes Eis und ein kühles Getränk. Jetzt hoffen wir, dass viele Kinder mit neuem Lesestoff in die Ferien starten – und vielleicht wird ja das eine oder andere Buch zum Sommerhighlight am Strand, im Garten oder auf dem Balkon. Text und Bilder: S. Brot und A. Näf, Lehrpersonen |
Mathe-Känguru 2025 – Unsere Schülerinnen und Schüler waren dabei!
Im März nahmen einige Kinder aus den 3. bis 6. Klassen unserer Primarschule Berg SG am Mathe-Känguru-Wettbewerb teil. Der Wettbewerb ist der weltweit grösste Mathematik-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler – über 100 Länder sind beteiligt. Zur Vorbereitung haben die Kinder bereits im Vorfeld fleissig geknobelt, weitergedacht und spannende Aufgaben gelöst. Ein herzliches Dankeschön und Gratulation an alle, die mitgemacht haben – und ein besonderes Lob geht an Leo Baty und Eric Müller, die in ihren Jahrgängen die besten Resultate erzielt haben. Toll gemacht! Text und Bilder: Annina Näf, Klassenlehrperson |
Abtauchen in die Welt der Geschichten – Unsere LesehöhleAn zwei ganz besonderen Donnerstagnachmittagen verwandeln sich die Klassenzimmer der 1. und 2. Klasse in gemütliche Lesehöhlen. Mit Taschenlampen, Kuscheldecken und spannenden Büchern im Gepäck bauen die Kinder ihre eigenen kleinen Rückzugsorte – perfekte Plätze, um in fantastische Geschichten einzutauchen. Am 6. Februar und 20. März heisst es also: Licht aus, Taschenlampen an! Die selbstgebauten Höhlen aus Decken und Kissen laden zum Schmökern ein, während die Kinder in magische Abenteuer, aufregende Erzählungen und lustige Geschichten eintauchen. Ob alleine, mit einem Freund oder in einer kleinen Gruppe – das Lesen wird hier zu einem echten Erlebnis. Die Lesehöhle ist nicht nur ein riesiger Spass, sondern fördert auch die Freude am Lesen. In einer gemütlichen Atmosphäre können sich die Kinder ganz auf ihre Bücher einlassen, ohne Ablenkung, dafür mit ganz viel Fantasie. Wir freuen uns auf viele leuchtende Augen, spannende Geschichten und kuschelige Lesemomente! Text und Bild: Anja Alge, Klassenlehrperson |
Jahresrückblick der 3.–6. Klasse: Eine Reise durch unser Schuljahr
Ein ganzes Schuljahr voller Erlebnisse, Herausforderungen und besonderer Momente liegt hinter uns. Gemeinsam mit den Kindern der 3.–6. Klasse haben wir zurückgeblickt und uns bewusst gemacht, wie viel wir in den vergangenen Monaten gelernt und erlebt haben.
Unsere Reise in die Erinnerungen begann in der Turnhalle mit einer Traumreise. Die Kinder durften gedanklich durch alle Fächer wandern – vorbei am „Deutschhügel“, durch das „Mathe-Labyrinth“ bis hin zum „Kunstatelier“. Dabei wurde ihnen bewusst, wie viele spannende Themen sie in diesem Schuljahr entdeckt haben.
Im ersten Schritt sammelte jedes Kind für sich, welche besonderen Erlebnisse, Herausforderungen und Erfolge es mit dem vergangenen Schuljahr verbindet. Anschliessend tauschten sich die Kinder in Gruppen aus und hielten ihre Erinnerungen in den verschiedenen Fachbereichen fest. Mit bunten Post-its wurden all diese Erfahrungen auf verschiedenen Poster gesammelt – ein beeindruckendes Bild davon, was wir gemeinsam geschafft haben. Die Plakate sind im Schulhausgang aufgehängt.
Zum Abschluss gestaltete jedes Kind ein eigenes Puzzle. Auf jedes Teil wurde ein persönlicher Glücksmoment geschrieben, ein Highlight, das für immer in Erinnerung bleiben soll. Zusammengesetzt ergeben diese Teile ein einzigartiges Puzzle – ein Symbol für die vielen wertvollen Augenblicke, die unser Schuljahr geprägt haben.
Es war berührend zu sehen, mit wie viel Begeisterung sich die Kinder an ihre Erlebnisse erinnerten. Und eines ist sicher: Solche „Perlen“ aus dem Schulalltag begleiten uns ein Leben lang.
Text und Bilder: Annina Näf, Klassenlehrperson
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Sonderwoche «Kunterbunt und Gesund»
In der Woche vom 10.3. fand die Sonderwoche "Kunterbunt und Gesund" für unsere Kindergartenkinder und 1./2. KlässlerInnen statt. Ganz unter dem Motto "Kunterbunt und gesund" hatte jeder Tag eine Farbe. So starteten am Montagmorgen eine grosse Kinderschar ganz in Rot gekleidet in die Sonderwoche. Die Kinder hatten in dieser Woche die Möglichkeit, in verschiedenen Aktivitäten mehr über eine gesunde Lebensweise zu erfahren. Es wurden verschiedene Spiele gespielt, Geschichten gehört, die Kinder lernten den Weg der Nahrung und die fünf Sinne kennen. Sie backten gesunde Guetzli, pflanzten einen Kressegarten, musizierten, gestalteten schöne Kochschürzen und konnten sich auch in der Turnhalle bewegen. Eine Gruppe war jeden Tag für unseren gesunden Znüni in der Farbe des Tages zuständig.
Ein besonderes Highlight war der Besuch im Restaurant Seeblick. Rahel und Karin Brandes backten gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern Kuchen, Guetzli und Brote. Ein großes Dankeschön für euer Engagement und Unterstützung!
Auch zu den Höhepunkten gehörte der Donnerstag. Die Kindergartenkinder durften auf dem Eigenmannshof und dem Bauernhof der Familie Popp einiges über die Tiere erfahren. Die Kinder waren begeistert von den vielen Eindrücken. Hiermit auch einen grossen Dank an Bruno und Edith Eigenmann und an Raphaela Popp!
In der Zwischenzeit haben die 1. und 2. KlässlerInnen in der Schule fleissig geschält und geschnitten. Sie bereiteten alles für einen feinen Aperitif vor und kochten eine köstliche Gerstensuppe mit Wienerli. Die im Seeblick selbst gebackten Desserts rundeten das Mittagessen ab. Denn je ein Elternteil der Kinder durfte an diesem Tag zum Mittagessen kommen. Die Turnhalle war rappelvoll. Schön, dass so viele Mamis und Papis daran teilgenommen haben.
Den Beitrag, den die Eltern fürs Mittagessen bezahlt haben, werden wir für unsere Zirkuswoche im September nutzen. Dieses aussergewöhnliche Projekt ermöglicht es den Kindern, ihre Kreativität, Teamarbeit und organisatorischen Fähigkeiten in einem lebendigen und vielseitigen Umfeld zu entdecken und zu stärken. Dafür haben wir den Circolino Pipistrello engagiert und eine spannende Projektwoche organisiert. Mit im Gepäck: ein farbenfrohes Zirkusdorf mit Wagen und Zelt, ein engagiertes Team sowie viel Begeisterung und Fachwissen rund um die Zirkuskunst. Dieses Projekt wird mit insgesamt drei Aufführungen seinen Höhepunkt erreichen.
Merken Sie sich schon jetzt den 10. September (Show des Zirkusteams), 12. und 13. September 2025 (Kindershows) – wir freuen uns auf ein weiteres unvergessliches Erlebnis!
Text und Bilder: Rea Popp, Lehrperson
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Skilager
Das Skilager der Primarschule Berg war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmenden eine Woche voller Sport, Spass und unvergesslicher Erlebnisse.
Bei strahlendem Sonnenschein wagten die Kinder am ersten Tag ihre ersten Schwünge auf der Piste. Ob auf Skiern oder Snowboards, ob Anfänger oder Fortgeschrittene – alle verbesserten ihr Können und genossen die gemeinsamen Abfahrten. Auch abseits der Pisten sorgte ein abwechslungsreiches Abendprogramm für Unterhaltung: Karaoke, Filmvorführungen, spannende Postenläufe und als krönender Abschluss der lang ersehnte Galaabend, der die Woche in festlicher Atmosphäre abrundete.
Ein Wetterumschwung am Donnerstag tat der Begeisterung keinen Abbruch. Spontan wurden Indoor-Aktivitäten organisiert: ein Tischtennisturnier, ein Superball-Spiel, strategische Brettspielduelle und der Gruppenfotowettbewerb, dessen Siegerbild „Wenn Papa arbeiten geht“ besonders überzeugte.
Mit 55 Teilnehmenden war das Lager so gut besetzt wie nie zuvor, was den Teamgeist spürbar stärkte. Nach fünf ereignisreichen Tagen kehrte die Gruppe mit vielen schönen Erinnerungen zurück – und nutzte das Wochenende zur verdienten Erholung (nicht nur die Kinder).
Text und Bilder: G. Gantenbein, Klassenlehrperson
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Feuerwehrstiefel – Putzaktion für einen guten ZweckMit grosser Begeisterung starteten wir unseren Tag mit der Stiefelputzaktion im Feuerwehrdepot. Unsere Idee war es, durch das Polieren der Stiefel Spenden zu sammeln und den Erlös dem Circolino Pipistrello zukommen zu lassen. Die Feuerwehrleute unterstützten unsere Aktion grosszügig, indem sie eine freiwillige Spende in ihre Stiefel legten – als Dankeschön liessen wir ihre Stiefel in neuem Glanz erstrahlen. Schon der Besuch im Feuerwehrdepot war ein echtes Highlight, doch selbst die Stiefel putzen zu dürfen, machte uns grossen Spass. Als krönender Abschluss brachte uns Viktor Eigenmann mit dem Feuerwehrauto zurück in den Kindergarten – ein unvergessliches Erlebnis! Ein grosses DANKESCHÖN an die Feuerwehrleute und Viktor Eigenmann. Wir sammelten für das Circolino Pipistrello – Projekt an unserer Schule! Wir werden im September 2025 an unserer Schule ein einzigartiges und mitreissendes Zirkusprojekt durchführen, das mit drei Aufführungen seinen Höhepunkt erreichen wird. Dieses aussergewöhnliche Projekt ermöglicht es den Kindern, ihre Kreativität, Teamarbeit und organisatorischen Fähigkeiten in einem lebendigen und vielseitigen Umfeld zu entdecken und zu stärken. Dafür haben wir den Circolino Pipistrello engagiert und eine spannende Projektwoche organisiert. Mit im Gepäck: ein farbenfrohes Zirkusdorf mit Wagen und Zelt, ein engagiertes Team sowie viel Begeisterung und Fachwissen rund um die Zirkuskunst. Merken Sie sich schon jetzt den 10. September, 12. und 13. September 2025 – wir freuen uns auf ein unvergessliches Erlebnis! Text und Bilder: K. Fürst, Kindergartenlehrperson |
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3./4. Klasse erschafft neuen Lebensraum
Seit Februar geht es für die 3./4. Klasse jede Woche in den Schulgarten. Doch bevor es richtig mit dem Gärtnern in den Beeten losgeht, steht ein anderes Projekt im Mittelpunkt – die Benjeshecke!
Dieses Jahr wurde der alljährlich anfallende Grünschnitt rund ums Schulhaus nicht einfach entsorgt. Stattdessen verwandeln wir ihn in ein Zuhause für viele kleine Tiere – ein echtes Highlight für den Naturgarten! Nach einer kurzen Einführung darüber, was eine Benjeshecke eigentlich ist und wozu sie dient (siehe Infokasten), stürzten sich die Schülerinnen und Schüler mit voller Energie in die Arbeit. Es wurde gesägt, geschnitten und fleissig sortiert – und das mit jeder Menge Begeisterung!
Bei einem erneuten Wintereinbruch war es endlich so weit: Der Grünschnitt wurde zu einer wilden Hecke aufgetürmt. Ein grosses Dankeschön geht hier an Hauswart Viktor Eigenmann, der uns zuvor mit den Pfählen und dem Grünschnitt wunderbar unterstützt hat.
Sobald eine Schicht fertig war, durften die Kinder auf der Hecke herumhüpfen, damit die Äste sich gut verdichten – und das war definitiv der Höhepunkt für viele! Man konnte richtig sehen, wie viel Spass die Kinder hatten, wie sie lachten und miteinander ins Gespräch kamen über welches Tier sich wohl als erstes in der neuen Hecke niederlassen würde.
Es war unglaublich schön zu beobachten, mit wie viel Engagement und Teamgeist die Klasse bei der Sache war. Jedes Kind half dem anderen, teilte sich Werkzeuge und zusammen wurde aus einem Haufen Ästen ein kleines Paradies für Tiere.
Und wer weiß – vielleicht ist die Benjeshecke schon bald der Lieblingsplatz für Igel, Vögel oder andere kleine Krabbeltiere. Jedenfalls ist es ein aufregender Schritt, die Natur so hautnah zu erleben!
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Die Benjeshecke ist auf die beiden Brüder Hermann und Heinrich Benjes zurückzuführen, die in den 80er-Jahren als Landschaftsgärtner und Naturfreunde bekannt waren. Sie etablierten das Prinzip der Totholzhecke, um Grünschnitt sinnvoll zu verwerten und Kleintieren einen Lebensraum zu bieten. |
Text und Bilder: A. Derrer, Lehrperson
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Berichte Veranstaltungen
Waldbesuch der 1./2. Klasse
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Die Geisterbahn der 3./4. Klasse
Ein lang ersehnter Wunsch ging endlich in Erfüllung: Die Kinder der 3./4. Klasse hatten ihr Belohnungsglas randvoll gefüllt und durften in den letzten Schulstunden vor den Sportferien ihr Klassenzimmer in eine schaurige Geisterbahn verwandeln. Mit viel Kreativität und Begeisterung machten sich die Kinder ans Werk. Es wurde fleissig gebastelt, dekoriert, geschminkt und sich verkleidet. Nebelmaschine, Strobolichter und gruselige Musik sorgten für die perfekte Atmosphäre – Gänsehaut garantiert! Mit leuchtenden Augen und voller Eifer führten die kleinen Geister und Spukgestalten ihre Mitschüler und Mitschülerinnen durch die finsteren Gänge des Klassenzimmers und genossen es sichtlich, sie ordentlich zu erschrecken. Auch die Erwachsenen durften sich der Geisterbahn nicht entziehen und wagten eine Fahrt durch den spukenden Raum. Der Spass war riesig und die Geisterbahn wurde zum vollen Erfolg. Lachen und erschrockene Rufe hallten durch die Schulflure und am Ende waren sich alle einig: Dieses Abenteuer war ein unvergessliches Erlebnis! Text und Bilder: G. Gantenbein, Klassenlehrperson |
Samichlaus Besuch im Kindergarten
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WWF Besuch im Kindergarten
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Vorfreude auf den Laternliweg
In der Primarschule beginnen die Vorbereitungen für den Laternliweg im Dezember. Unter dem Thema Weihnachtslichter bringt jede Klasse eigene Ideen ein. Das gemeinsame Vorbereiten und Gestalten steigert die Vorfreude auf dieses spezielle Erlebnis. Das gemeinsame Herstellen fördert das soziale Miteinander. Die Kindergartenkinder, sowie die Kinder der 1./2.Klasse basteln, malen und kleben: Mit kreativen Ideen, buntem Material, und Glitzer zaubern die Kinder wunderschöne Sterne, die dann im Dunkeln glitzern. Während Einige fleissig am Basteln sind, toben sich die Dritt- bis Sechstklässler schreibend aus. Sie setzen ihre Fantasie in spannende und stimmungsvolle Geschichten um. Da entstehen Abenteuer im nächtlichen Wald, Geschichten über geheimnisvolle Lichter oder kleine Erzählungen über Freundschaft und Mut. Die Geschichten können dann auf dem Spaziergang dem Laternliweg entlang gelesen oder gehört werden. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie den Laternliweg in Roggwil vom 13. bis 15. Dezember 2024 als stimmungsvollen Ausflug in der Adventszeit und geniessen Sie die zauberhafte Stimmung. Text und Bilder: Noëmi Wiggenhauser/ Sonja Näf |
Infos aus den ersten Schulwochen
Seit gut einem Monat läuft der Schulbetrieb wieder und es herrscht eine fröhliche und ausgelassene Stimmung an der Schule Berg. Es ist immer spannend, wieder neue Gesichter auf dem Schulhof zu sehen, seien es die Erstkindergärtler oder deren Eltern, die sich mit dem Schulalltag vertraut machen. Am Freitag nach den Ferien versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler in der Turnhalle, und wurden von Frau Leonardi (Schulleitung) offiziell zum neuen Schuljahr begrüsst. Umrahmt wurde dieser Anlass von einer Geschichte. Jedes Kind durfte noch ein kleines Präsent entgegennehmen und ins erste, verdiente Wochenende starten. In der zweiten Schulwoche wurden alle Eltern, der Kindergartenkinder bis zur 2. Klasse zu einem Elterncafé eingeladen, um die Lehrerinnen ihrer Kinder in einem lockeren Gespräch näher kennen zu lernen, offene Fragen zu stellen und zu sehen, womit sich ihr Kind beschäftigt. Mittlerweile herrscht schon wieder die gewohnte Schulatmosphäre und es wird fleissig gelernt und gearbeitet. Besonders stolz sind die Drittklässlerinnen und Drittklässler, dass sie nun auch den Fremdsprachenunterricht geniessen dürfen. Englisch ist bei den Kindern eine sehr beliebte Sprache, da unsere Umgangssprache ja oft «gespickt» ist mit englischen Wörtern, und ihnen damit die Sprache nicht so fremd erscheint. Dieses Projekt wird mit grossem Elan, Fantasie und Begeisterung ausgeführt. Nach vollendeter Arbeit werden die Resultate gegenseitig präsentiert. Im Textilen Werken werden die neuen Nähmaschinen fleissig benützt. Ab der 4. Klasse wird die Nähmaschine eingeführt und erst mal ohne Faden geübt, um dann später die Maschinen geschickt bedienen zu können. Wird sind dankbar, nun auf so großartigen Profigeräten nähen zu dürfen, die einwandfrei funktionieren. So werden kleine Nähprofis heranwachsen! Text und Bilder: Susanne Brot, Lehrperson Textiles Werken |
Schulstart
Wie alle Jahre begrüsst die Schulleitung die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen im neuen Schuljahr. Da in diesem Jahr die Vorfreude auf den bevorstehenden Zirkusevent gross ist, hat die Schulleitung eine passende Geschichte mitgebracht. Der Clown mit Lampenfieber lernte mit Hilfe seiner Freundin, sich erfolgreich gegen sein Lampenfieber zu rüsten. Die Schulkinder sollen ebenfalls mit geeigneten Strategien und Unterstützung der Mitlernenden erfolgreiche Strategien für ihr Lernen finden. Und damit es sicher gelingt, bekommen alle noch einen Glücksbringer zum Start. Und so heisst es nun: Vorhang auf, Manege frei für das neue Schuljahr 24/25! |
Schulreise in den Wildpark Peter und Paul
Kurz vor acht Uhr ging die Reise los Richtung Rotmonten. Nach einer kurzen Zugfahrt stiegen wir auf den Bus um und hatten anschliessend ein letztes Stück Fussweg, um zum Wildpark zu gelangen. Es ging ziemlich steil bergauf, als jedoch das erste Gehege mit Tieren zu sehen war, war die Ermüdung wie weggeblasen. Mit etwas Glück und aufmerksamen Kinderaugen konnten wir die Waldkatzen, verschiedene Hirscharten, Gämse, Steinböcke, Luchse und Hühner entdecken. Besonders erfreut haben uns all die Jungtiere, die zum Teil erst zwei bis drei Wochen alt waren. Nach einer spannenden Führung an verschiedenen Gehegen vorbei und in die Höhle der Steinböcke, war es Zeit für eine Znünipause. Frisch gestärkt liefen wir anschliessend auf der anderen Seite des Wildparks in Richtung des Waldes. Der nächste Stopp war eine immens grosse Baumwurzel. Die Wurzel eignete sich wunderbar zum Klettern, Rutschen und Verstecken. Den letzten Teil der Schulreise verbrachten wir mitten im Wald. Wir grillierten, assen Schokoladenbananen und genossen nochmals die Zeit im Wald. Mit vollen Bäuchen und aufgespannten Regenschirmen traten wir die Rückreise nach Berg an. Céline Sutter, Klassenlehrperson 1./2. Klasse |
Sporttag
Am Dienstag, 4. Juni 2024 fand unser alljährlicher Sporttag statt, und dieses Mal hiess er in Anlehnung an die bevorstehenden Spiele in Paris "Fun-Olympiade Berg 2024". Die Tage zuvor hatte es geregnet, und am Morgen war der Boden noch nass und feucht. Doch das Wetter meinte es gut mit uns und wurde immer schöner, bis schließlich die Sonne strahlte und der Himmel ganz blau war. Schon am Morgen waren wir alle aufgeregt und voller Vorfreude. Auf der grossen Pausentreppe sammelten wir uns und hörten gespannt zu, als wir uns aufwärmten und die Lehrpersonen die sechs verschiedenen Posten erklärten. Es gab so viel Spannendes zu tun!
Nach all den sportlichen Aktivitäten und der obligatorischen Rangverkündigung wie bei Olympia hatten wir richtig grossen Hunger. Wir setzten uns alle zusammen, assen Mittagessen und Dessert und tauschten unsere besten Momente des Tages aus und lachten über die lustigen Ereignisse. Die Fun-Olympiade Berg 2024 war ein voller Erfolg und hat uns allen riesigen Spass gemacht. Wir danken dem ganzen Lehrerteam und den Sportlerinnen und Sportlern, die diesen tollen Tag für uns möglich gemacht haben. Wir können es kaum erwarten, was uns nächstes Jahr beim Sporttag erwartet! Euer Schulhaus Berg |
Schweizer Vorlesetag
Am 22. Mai 2024 fand im Rahmen des Schweizer Vorlesetags ein besonderes Ereignis an unserer Schule statt. Unter dem Motto ‘generationenverbindendes Vorlesen’ kamen Eltern, Grosseltern und Kinder zusammen, um gemeinsam die Freude am Lesen zu teilen. In der Vorbereitung auf diesen Tag hatten die Kinder Personen aus verschiedenen Generationen zu ihren Kindheitserinnerungen befragt. Dabei ging es um folgende Fragen: Hat in deiner Kindheit jemand vorgelesen, wenn ja, wer? Hattest du ein Lieblingsbuch und wenn ja, welches? So wurden in unseren Schulzimmern Vorlesestationen eingerichtet, an denen Eltern, Grosseltern und Kinder die Lieblingsbücher, welche in den Interviews genannt wurden, vorlasen und erzählten. Dabei gab es viele schöne Momente, in denen die Augen der Kinder leuchteten, wenn sie gebannt mit ihrer ganzen Vorstellungskraft, Gefühlen und Ideen in die Geschichten eintauchten. Natürlich durfte auch ein Znüni nicht fehlen. Alle durften eine Leseratte (ein Müüsli-Weggli) geniessen, dazu gab es von den Kindern gerüstete Gemüse Stängeli und verschiedene Nüsse. Die Erwachsenen konnten sich bei einer feinen Tasse Kaffee austauschen. Durch das gemeinsame Erleben der Geschichten konnten alle näher zusammenrücken und einen gemütlichen Anlass erleben, der hoffentlich beim einen oder anderen das Interesse vorzulesen und die Neugier auf viele alte und neue Geschichten neu zum Leben erweckte. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die bereit waren, ihre Zeit und Energie für diesen Anlass einzusetzen. Für das OK Vorlesetag, Anna-Katharina Osti |
Sonderwoche Kindergarten und 1./2. Klasse zum Thema «Glücksmomente»
Während die 3.-6. Klässler im Skilager waren, durften die Kindergärtler und die 1./2. Klässler eine spannende Sonderwoche verbringen. Unsere diesjährige Sonderwoche wurde im Rahmen unseres Jahresthema «Glücksmomente» gestaltet. Alle hatten sich seit Wochen auf das Highlight am Donnerstag gefreut. Es ging zum Indoor-Spielplatz "Fägnäscht" in Rorschach. Nach ausgiebigem Spielen und Toben brachte der Bus die müde, aber zufriedene Kinderschar zurück nach Hause. Der Ausflug ins Fägnäscht wurde vom Grümpeli Berg SG unterstützt. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich für den gesponsorten Beitrag. Zum Abschluss unserer Sonderwoche verbrachten wir einen schönen Morgen im Pfaffennasenwald. Der Punsch vom Feuer, das Weggli mit Schoggistängeli und das ausgelassene Spielen rundeten die gelungene Woche ab. Es war einfach toll! |
Skilager 2024
Am Montag mussten wir uns um 8:15 Uhr in der Schule treffen. Im Car war supergute Stimmung da wir Musik hören durften. Als wir angekommen sind, mussten wir leider das Gepäck rauftragen. Als wir fertig waren, haben wir Mittag gegessen. Es gab Buchstabensuppe und Wienerli mit Brot. Nach dem Mittagessen ging es direkt auf die Ski. Es war sehr streng die Pisten zu fahren, da sie sulzig waren. Als wir wieder im Lager waren, gab es Snacks. Später gab es Karaoke. Beim Karaoke singen gab es Gruppen, welche alle ein Lied sangen. Als die Lehrpersonen dran waren mussten alle lachen. Am Dienstag sind wir um 7:00 Uhr aufgestanden und mussten dann um 7:15 im Esssaal sein um zu Frühstücken. Es gab am Morgen immer Müsli mit Joghurt oder Milch und Brot. Das Frühstück was sehr lecker. Danach haben wir unsere Ämtli gemacht, aber wir sind danach gleich auf die Piste. Nach der erfolgreichen Fahrt gingen wir wieder nach Hause für unseren Zmittag. Es gab Toast-Hawaii. Es hatte mir sehr geschmeckt. Ein grosses Lob an die Küche. Als es Nachmittag wurde, gingen wir wieder auf die Piste. Am Abend haben die 3. – 4. Klässler Garfield-2 geschaut und die 5. – 6. Klässler den Film Yes Day. Das war unser Dienstag! Als wir am Mittwochmorgen aufwachten, war alles schneeweiss. Leider nebelte es ein wenig. Als Frau Näf mit der Musik kam, standen wir alle auf. Als wir uns angezogen haben, gingen wir zum Esstisch und bissen ins knackige Brot. Wir schlüpften ihn den Skianzug, und dann ging es ab auf die Piste. Leider schneite es auf den Bergen noch mehr. Als wir mit dem ersten Bähnchen hochtransportiert wurden, merkten wir, dass oben alle Pisten wegen zu viel Schnee gesperrt waren. Wir dachten, wir machen eine ganz gemütliche Talabfahrt. Doch als wir ein Stück gefahren sind, merkten wir schnell, dass die Pisten nicht gemacht sind und so fuhren wir im Tiefschnee und mit viel Nebel die verschneiten Pisten runter. Es war sehr, sehr streng gewesen und wir schwitzten alle sehr fest. Trotzdem war es ein Erlebnis. Danach waren alle sehr erschöpft und wir gingen ins Lagerhaus zurück. Wir gönnten uns dann leckere Älplermagronen. Am Nachmittag gingen wir nicht auf die Skier das war auch schön. Jeder hat seine eigenen Sachen erledigt und schöne Postkarten geschrieben. Am Abend hatten wir Spezialprogramm! Wir sind nämlich im Dunkeln mit Taschenlampen spazieren gegangen! Es gab verschiedene Gruppen, die etwas vorzeigen mussten, Zum Beispiel eine Geschichte vorlesen oder etwas vorsingen. Das war sehr lustig! Nach diesem anstrengenden Abend fielen alle müde ins Bett. Als wir am nächsten Tag aufgestanden sind, war wunderschönes Wetter. Danach gingen wir auch schon Frühstücken. Wie immer war das Frühstück sehr lecker. Heute hatte Fabian sehr gute Stimmung, denn er hatte Geburtstag. Um 08:30 standen wir alle draussen und gingen auf den Bus. Nach ca.5 min sind wir an der Bushaltestelle angekommen. Wir liefen den steilen Hang hinauf und gingen auf den Sessellift. Nachdem wir ca. 8 min. auf dem Sessellift waren, gingen wir noch einmal auf einen Sessellift. Als wir endlich oben angekommen sind, mussten wir Aufwärmübungen machen. Endlich durften wir auf die Piste Skifahren. Als wir wieder im Lagerhaus waren und die feinen Zmittagresten vom Vortag gegessen haben, gingen wir wieder auf den Bus. Oben angekommen, mussten wir wieder ein paar Aufwärmübungen machen. Nach zwei schönen Stunden Skifahren, mussten wir schon wieder ins grossartige Lagerhaus zurück. Heute Abend gab es feinen Burger zu essen. Donnerstags ist immer Disco welche die 6. Klässler vorbereiten. Man konnte an die Bar, auf die Tanzfläche oder in die Fotoecke. Der Abend wurde ein grosser Erfolg. Am Freitag war der Abreisetag. Zwölf von uns sind im Haus gebliebenen und haben das Lagerhaus von oben bis unten geputzt, aber der Rest ging nochmal auf die Piste. Das Wetter war perfekt und der Schnee war gut. Auf der Rückreise wurde gelacht, gesungen und gespielt. Das Lager ging schnell vorbei, es war wunderschön und wir hatten eine tolle Zeit. Die Primarschule Berg SG bedankt sich ganz herzlich für den grosszügigen Betrag des Grümpeli Berg SG an das diesjährige Skilager. Text: 5./6. Klasse |
Fasnacht Wilder Westen
Am schmutzigen Donnerstagnachmittag trafen sich Cowboys, Feen, Indianer, Kakteen und ganz viel verkleidete Kinder im Saloon der Schule Berg. Beim Pferderennen ging es um die Wette, beim Büchsenwerfen wurde die Treffsicherheit geübt und in der Disco wurde ausgiebig getanzt. Zur Stärkung gab es im Saloon Berliner und wer beim Goldschürfen genügend Goldstücke fand, bekam zur Belohnung einen Goldtaler. |
Schuljahreröffnung vom 18. August 2023
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Schulschlussfeier vom 7. Juli 2023
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Sporttag
Wir hatten Glück und konnten den Sporttag gleich am ersten angesagten Termin bei schönem und nicht zu heissem Sonnenschein durchführen. Mit Sonnencrème eingeschmiert und Sonnenhüten bestückt, standen die Kinder pünktlich um 8.00 Uhr bereit für den sportlichen Tag. Nach ein paar kurzen letzten Infos und der Bändel Verteilung im Klassenzimmer, fand draussen vor dem Schulhaus das Aufwärmen statt. Die Kinder der 3. und 4. Klasse hatten sich hierfür im Vorherein zu zweit einige kurze Sportübungen ausgedacht. Von den Jüngsten bis zu den Ältesten waren alle Kinder mit viel Elan dabei. Aufgewärmt und mobilisiert konnten um halb 9 die ersten Spiele starten. Die jüngeren Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 1. Klasse spielten bis zur Pause «Käferli-Völkerball». Die Älteren duellierten sich in der gleichen Zeit beim Brennball. Nach 3 durchgeführten Spielen bei den Jüngeren und 2 bei den Älteren hatten sich die Kinder die grosse Pause wohlverdient. Nach der Pause spielten die jüngeren Kinder Brennball und die älteren dafür Völkerball. Es wurde auch nach der Pause wacker gekämpft und dem Gegner wurden keine Punkte geschenkt. Nach insgesamt 6 Spielpartien bei den Jüngeren und 4 bei den Älteren stand die Auswertung der Siegergruppen an. Bei den Jüngeren und Älteren wurde es gleichermassen eng um den Siegerplatz und den Zweitrangierten. Bei den Gruppen vom Kindergarten bis zur 1. Klasse musste sogar ein kurzes Stechen stattfinden, um den Gewinner zu bestimmen. Als die glücklichen Gewinner auserkoren waren, wurden diese vor dem Schulhaus auf der Treppe applaudiert und mit einer Schokoladen-Medaille gekürt. Nach einem gemeinsamen Essen von Wienerli und Glacé verabschiedeten wir viele müde jedoch sehr glücklich wirkende Kinder in den wohlverdienten freien Nachmittag. |
Fit 4 future
Ich, du, wir: gemeinsam stark! Kinderworkshop zum Thema psychische Gesundheit von fit4future an der Primarschule Berg Seit vielen Jahren ist die Schule Berg Mitglied von fit4future. Die Lehrpersonen besuchen regelmässig Weiterbildungen, im Gegenzug können Materialien und Anlässe unentgeltlich ausgeliehen und gebucht werden. Diese Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, sich für die physische und psychische Gesundheit der Kinder einzusetzen. Sie bietet Weiterbildungen und Aktivitäten für Kinder, Lehrpersonen und Eltern im Bereich Bewegung, psychische Gesundheit und Ernährung an. Passend zum Jahresmotto ‘mindful’ fand am 25.01.2023 ein Vormittag zum Thema ‘eigene Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen und benennen’ statt. In fünf verschiedenen Posten konnten die Themen ‘Ich-Bewusstsein’, ‘Selbstmanagement’, ‘Mitgefühl / Empathie’, ‘Beziehungskompetenz’ und ‘Entscheidungskompetenz in Konflikten’ erlebt und Kompetenzen spielerisch geübt werden. So lernten die Kinder Entspannungstechniken kennen, erkannten und benannten Gefühle, welche auf Karten oder mit Emojis dargestellt waren, unterstützten sich gegenseitig, während sie mit einer Augenbinde durch einen Tunnel krochen, stellten Gefühle pantomimisch dar oder unterhielten sich darüber, wie ein in einer Filmsequenz gesehener Konflikt gelöst werden könnte. Sich über das eigene Befinden und die eigenen Bedürfnisse im Klaren zu sein, ist eine wichtige Grundvoraussetzung dafür, auch andere verstehen und ernst nehmen zu können. Diese auch benennen und kommunizieren zu können, ist wiederum eine wichtige Grundlage zu einem lösungsorientierten Konfliktmanagement. Gemeinsam in der Turnhalle wurde über Gefühle gesprochen und ausgetauscht. Welche Gefühle kennen wir? Wie geht es uns damit? Gefühle sind wie Mitbewohner, die bei uns leben. Wir können sie nicht einfach wegschicken, sie kommen immer wieder zurück. Aber wir können lernen, wie wir mit diesen Mitbewohnern umgehen, damit wir es gut haben zusammen – Erwachsene würden dazu vielleicht das Wort ‘Resilienz’ benutzen. Es geht dabei um eine innere Stärke und Widerstandsfähigkeit auf äussere Faktoren angemessen zu reagieren, eine Art seelisches Immunsystem. Der Workshop hat uns daran erinnert, wie wichtig es ist, unsere Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, sie zu benennen und ihnen Raum zu geben. Dies möchten wir in den Schulalltag mitnehmen. |
Weihnachtstimmung ist im Schulhaus eingekehrt
Gemeinsam öffneten wir am 1. Dezember unser erstes Törchen in unserem Schuhschachtel-Schuladventskalender, welcher durch die Klassenlehrpersonen mit ihren Klassen selbst hergestellt wurde. Begleitet mit einer Geschichte und Weihnachtsliedern genossen wir gemeinsam den Einstieg in die Adventszeit. Jeden Tag freuen wir uns aufs Neue, vor Unterrichtsbeginn ein neues Schachtelwerk zu bestaunen. Engelhafte Grüsse und einen guten Flug in ein gesundes und glückliches neues Jahr wünscht Ihnen die Primarschule Berg. |
Schweizer Erzählnacht
Die diesjährige Schweizer Erzählnacht fand am Freitag, 11. November 2022 unter dem Motto «Verwandlungen - Métamorphoses - Metamorfosi - Metamorfosas» statt. Das Schulhaus wurde für einmal am Abend geöffnet und die Schüler und Schülerinnen freuten sich mit dem Lehrerteam zusammen auf eine erlebnisreiche Erzählnacht. So wurden verschiedene Ateliers unter dem Motto «Umwandlung» angeboten, welche sie in Gruppen besuchen durften. Zum einen konnten sie eine Gruselgeschichte hören, sich verkleiden, in der Bibliothek beim Kerzenlicht lesen und vieles mehr. Zum Abschluss gab es für alle eine Buchstabensuppe mit Wienerli und einem heissen Punsch. |
Lichter basteln
Alle Väter wurden am Mittwochabend zuvor eingeladen, einen kreativen Beitrag zur Erzählnacht zum Motto «Verwandlung» beizutragen. Sie bekamen den Auftrag eine leere, durch Kinder vorgefertigte Lichterhülle bunt umzuwandeln. Mit viel Geschick und Motivation zauberten die Männer ein Licht herbei, welches uns in der Dunkelheit den Weg ins Schulhaus erhellte. Im Anschluss verwöhnte «Kunterbunt» die Väter mit einem feinen Raclette-Essen. Die lustigen, schönen, bunten und orginellen Lichter verzieren noch für eine Weile unseren Schulhauseingang und erinnern uns an die geheimnisvolle Erzählnacht. |
Museumsbesuch Kindergarten
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Ein Tablet für jedes Schulkind der 5. und 6.Klasse Medien und neue Technologien prägen unsere Gesellschaft, haben unseren Alltag und die Gesellschaft nachhaltig durchdrungen und verändert. Die steigende Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien für die Gesellschaft wirkt sich auch auf die Schule aus. Medien eröffnen für den Unterricht vielfältige Potenziale. Mit neuen Technologien und dem Internet lässt sich aktives und problemlösendes, eigenständiges und kooperatives Lernen fördern. Der Kanton St. Gallen hat 2020 die IT-Bildungsoffensive lanciert und will damit führender Standort in der Digitalisierung von Geschäftsmodellen sein und seine Bürgerinnen und Bürger sollen den digitalen Wandel aktiv und vorausschauend mitgestalten. Mit der Einführung des Lehrplan 21, insbesondere dem neuen Fachbereich «Medien und Informatik», wurden die kantonalen Rahmenbedingungen für die Schulen angepasst. Der Unterricht wird zunehmend durch den das Lernen mit Medien, über Medien und trotz Medien angereichert. Wenn im Rahmen dieser digitalen Transformation alles mit allem vernetzt sein wird, ist das für die Gesellschaft eine Herausforderung. Die Gesellschaft braucht deshalb Menschen, die reflektiert und verantwortungsbewusst mit technischen Lösungen umgehen können. Die Schule ist ein Ort, wo Schülerinnen und Schüler zukunftsorientiert Wissen und Kompetenzen erlangen. Darum muss digitale Transformation ein Thema sein. Um in der Mediengesellschaft leben, arbeiten und lernen zu können, benötigen Kinder, Jugendliche und Erwachsene Kompetenzen, die weit über die Fähigkeit der Bedienung von Geräten hinausgehen. Die Schule hat die Aufgabe, Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung von Urteilsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Medien zu unterstützen. Soziale Medien ermöglichen eine Partizipation an sozialen, kulturellen und politischen Themen. Die Fähigkeit, ein Medienprodukt oder eine Informationsquelle kritisch zu beurteilen und einzuordnen, muss eingeübt werden. Diese Entwicklungen sind an der Primarschule Berg im Gange. Im Unterricht dienen digitale Medien den Schülerinnen und Schülern als Werkzeug zum Lernen sowie den Lehrpersonen als Werkzeug zum Unterrichten. Die Schülerinnen und Schüler sollen Medien und ICT sachgerecht, kreativ und sozial verantwortlich nutzen und in ihr Leben integrieren können. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Informationen, u.a. im Internet, gezielt zu beschaffen, auszuwählen und hinsichtlich Qualität und Nutzen zu beurteilen. Sie lernen Medieninhalte zu recherchieren, weiterzuverwenden und unter Angabe der Quelle in Eigenproduktionen zu integrieren und nutzen elektronische Medien für gemeinsames Arbeiten und den Meinungsaustausch. Nun sind diese Anforderungen nicht neu. Bereits seit etlichen Jahren werden neue Technologien in der Schule Berg SG genutzt. Schülerschaft und Lehrerschaft verfügen bereits über erhebliche Kompetenzen in der Anwendung und dem Umgang mit digitalen Geräten. Um das ganze Lern- und Lehrpotenzial auszuschöpfen, müssen jedoch ausreichend Geräte im Unterricht zur Verfügung stehen und auch in die Lernprozesse integriert werden können. Gemäss Empfehlungen des Bildungsrats zur digitalen Transformation in der Volksschule (2021) sollte jedes Kind möglichst ab der Mittelstufe über ein eigenes Gerät verfügen. Dies ermöglicht die Erreichung der Minimalziele des Lehrplans und fördert die Anschlussfähigkeit an die Oberstufe und die Chancengleichheit aller Kinder sowie das personalisierte Lernen. Seit dem Sommer 2022 steht nun jedem Schüler und jeder Schülerin der 5. und 6. Klasse zu jederzeit ein persönliches mobiles Gerät für das Lernen und Arbeiten in allen Fächern zur Verfügung. Dieses Gerät als Werkzeug für digitale Bildung kann barrierefrei und jederzeit eingesetzt und genutzt werden. So wird auch individualisiertes und selbstständiges Lernen unterstützt. Lehrmittel werden zunehmend digitaler: Sich anpassende Lernprogramme oder Veranschaulichung der Aufgaben mit passenden Erklärungen in Clips oder Audio werden als Bereicherung eingesetzt. Eine 1:1-Ausstattung erleichtert das Lernen im eigenen Lerntempo. Auch das kollaborative Lernen wird stärker unterstützt. Mit den eigenen Geräten ist gerade bei Projektarbeiten eine maximale Flexibilität gewährleistet. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die neuen Möglichkeiten digitaler Medien sehr gerne und zeigen sich sehr motiviert. Das persönliche Gerät darf auch nach Hause genommen und dort für das Lernen genutzt werden, um zum Beispiel Hausaufgaben zu erledigen. Es kann zusätzlich bei Exkursionen und für ausserschulisches Lernen genutzt werden. Den Schülerinnen und Schülern wird damit auch ein verantwortungsvoller Umgang mit den Geräten abverlangt. Das Profil der Geräte wird durch die Schule betreut, so ist das Herunterladen von Apps oder die Nutzung des Gerätes in der Nacht nicht möglich. Im Vorfeld hat die Schulführung in Zusammenarbeit mit den Medienverantwortlichen der Schule und der Lehrerschaft die Bedingungen für die Ausstattung festgelegt. Schnell hat sich gezeigt, dass auf der Primarstufe der Einsatz von Tablets als geeignet erweist. Diese sind leicht, vielfältig und schnell einsatzfähig und verhältnismässig günstig, erfüllen aber alle Anforderungen für den Einsatz im Unterricht. Zusätzlich stehen den Kindern weiterhin Laptops als Poolgeräte zur Verfügung, damit sie lernen, sich auf verschiedenen Geräten und Systemen zurecht zu finden. Am Ende der Primarschulzeit werden die persönlichen Geräte den nachfolgenden Schülern und Schülerinnen der 5. Klasse übergeben. Begleitet in der gemeinsamen Einführung werden die Lehrpersonen und Kinder durch die Medienpädagogin und den Informatikverantwortlichen der Schule. So werden die digitalen Geräte zunehmend effizienter und vielfältiger im Unterricht eingesetzt. Mit diesem «Meilenstein» macht die Primarschule Berg SG einen weiteren Schritt in Richtung digitale Transformation und die zukunftsfähige Medienkompetenz. Bericht: M. Leonardi |
Schweineherz sezieren! Wie toll ist denn das! Aktuell behandeln wir im Fach Natur Mensch Gesellschaft das Thema «der menschliche Körper». R. Würth, 5./6. Klasse |
Am 19. September 2022 wurde im Schulhaus Brühl gemostet.
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FRIEDENSFRÜNDE Ein Projekt von Aaliyah Parissenti, Elea Dreier, Ramon Hungerbühler und Raul Carotti aus der 6. Klasse der Primarschule Berg SG In der ersten Schulwoche August 2021 klopften vier 6- Klässler an die Türe der Schulsozialarbeit in Berg. Sie fragten an, ob sie ein Projekt durchführen dürften. Es wurden erste Termine vereinbart, wohlgemerkt alle Termine fanden in ihrer Freizeit statt. Hier ein Interview über ihr Engagement und ein Einblick über ihr Projekt! Friedensfründe- wer seid ihr? Aaliyah: Wir sind Schüler*innen der 6. Klasse der Primarschule Berg. Wir möchten, dass alle an dieser Schule toll miteinander auskommen und dass wir den Kindern helfen, Streitereien zu schlichten und viel Spass und Freude in der Pause haben. Erinnert ihr Euch noch, wie ihr vor ca. einem Jahr am Büro der Schulsozialarbeit geklopft habt? Was war Eure Motivation? Elea: Wir wollten ein ehemaliges Projekt (Peacemaker) auffrischen, damit es nicht vergessen geht und ein neues Projekt mit «gleichen Sinn» starten. Bis auf einen grossen Unterschied: Wir wollen, dass Kinder lernen, ihren Streit selber zu lösen und nicht wir schlichten müssen! Friedensfründe- wie seid ihr auf diesen Namen gekommen? Aaliyah und Elea: Wir suchten einen Namen, der nicht mit einem negativen Gedanken in Verbindung gebracht wird und den alle Kinder direkt verstehen können. So entstand «Friedensfründe». Stellt doch mal Euer Projekt und die Bausteine vor? Alle: Unser Hauptziel ist: Kindern zu helfen, Streit selbständig zu lösen. Nachdem unser Ziel klar war, unser Name und Logo stand, fingen wir an. Dies sind unsere Bausteine: Ihr habt einige Stunden dafür in eurer Freizeit geopfert? Was konntet Ihr bereits von Euren Ideen alles umsetzten? Raoul: Wir entwickelten die Schritte und passendes Layout für Spielbretter zur positiven Streitkultur für jede Klasse, eine Spielstrasse für den Pausenhof und entwarfen Postkarten für den Briefkasten der Schulsozialarbeit. Wir durften unser Projekt der Schulleiterin vorstellen, die uns dann auch motivierte, unser Projekt in einer Teamsitzung allen Lehrer*innen vorzustellen. Jetzt gehen wir gerade durch alle Klassen und stellen die Schritte zur positiven Streitkultur vor und verschenken die Spielbretter. Ramon- erzähl doch mal, wie Du Dein Opa mit ins Boot für das Projekt gewinnen konntest? Was hat er gemacht? Ramon: Ich habe ihm unser Projekt vorgestellt, ihm aus einer Teamvorlage die genauen Schritte erklärt und mit ihm dann einen Entwurf für die Spielstrasse gemacht. Er hat dann für uns die Spielstrasse hergestellt. In wenigen Wochen verlasst Ihr die Primarschule Berg SG. Nehmen wir an, ihr kommt uns mal im Schulhaus besuchen, was wünscht ihr Euch bezüglich Eures Projektes? Ramon: Das es gut läuft, man Fortschritte sieht, die Schüler*innen noch einen Stempel entwerfen und die Spielbretter und die Spielstrasse genutzt werden. Raoul: Das das Projekt gut weitergeführt wird. Elea: Ich wünsche mir, dass es nach uns weiterhin Friedensfreunde gibt und diese dann Freude an der Aufgabe haben und vielleicht eigene Ideen entwickeln. Aaliyah: Auch ich wünsche mir, dass das Projekt weiter bestehen bleibt und die zukünftigen Friedensfreunde Spass haben! Es haben sich bereits einige neue Schüler*innen über den Briefkasten für die Weiterführung der Friedensfründe gemeldet. Vielen Dank für Euer Herzblut und die Zeit, die ihr für dieses Projekt investiert habt. Ihr hattet immer genaue Vorstellungen, manchmal wurde hart diskutiert über Inhalte, oder es ging Euch nicht schnell genug. Feststeht: Ihr habt Ausdauer bewiesen, wart sehr zuverlässig und hinterlasst der Schule eine gute Vorgehensweise, um Streitigkeiten unter Schülern selbständig zu schlichten. Hierzu herzlichen Dank und Euch alles Gute für Euren weiteren Lebensweg! Schulsozialarbeiterin Berg |

































































































































































































































































































